Jetzt die Arme locker nach hinten kreisen lassen!“ Übungsleiter Horst Kirchner erteilt zu fetzigen Rhythmen seine Kommandos – und zwanzig Männer und Frauen folgen. Aufwärmprogramm, Gymnastik, Entspannung – eigentlich ist es ein ganz normales Fitnesstraining, das die Herzsportgruppe des TuS Leider mehrmals wöchentlich absolviert.
 

Der Unterschied zu anderen Fitness-Kursen: In jeder Übungsstunde ist ein Arzt mit dabei. „Wir haben stets eine Notfalltasche und einen Defibrillator mit in der Turnhalle“, erzählt Dr. Wolfgang Kock, der abwechselnd mit seinen Kollegen /innen die Herzsportgruppe betreut.

Beim Aufwärmtraining piepst es – ein Sportler war zu eifrig bei der Sache und hat seine maximale Herzfrequenz überschritten. Seine Pulsuhr ermahnt ihn, es langsamer angehen zu lassen. Dr. Kock kontrolliert seinen Blutdruck: Alles im grünen Bereich. „Bevor jemand in die Gruppe darf, wird er  gründlich untersucht“, erläutert Horst Kirchner. Dabei wird auch die maximale Herzfrequenz ermittelt, bei der die Patienten trainieren dürfen, um sich nicht zu überlasten.
 

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